Zeitkapsel für die Zukunft: ACTIVE SITES erreicht nächsten Meilenstein
23.03.2026
Mit der Grundsteinlegung des Forschungsbaus ACTIVE SITES ist am Essener Thurmfeld ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt erreicht. Ein besonderes Element der Zeremonie war das Einlassen einer Zeitkapsel in die Baugrube. Sie enthält unter anderem Dokumente zur Entstehungsidee sowie eine wissenschaftliche Probe und markiert symbolisch den Beginn eines neuen Kapitels am Standort.
ACTIVE SITES im Überblick
ACTIVE SITES entsteht als moderner Forschungsbau für international anerkannte, interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Wasser, Katalyse, Materialien und Proteine. Künftig werden hier rund 125 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zentralen Fragestellungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten. Der Neubau umfasst fünf Etagen mit rund 4.800 Quadratmetern Nutzfläche. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Bund und Land Nordrhein-Westfalen. Die Universität Duisburg-Essen als Bauherrin setzt auf ein offenes Raumkonzept mit gemeinschaftlich genutzten Laboren und Arbeitsbereichen, das gezielt die Zusammenarbeit über Disziplingrenzen hinweg fördert.
Impuls für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort
ACTIVE SITES ist Teil des Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld, der auf einer rund 5,8 Hektar großen Fläche entsteht. Wo zuvor eine Brachfläche lag, entwickelt sich ein zukunftsorientierter Standort für Forschung, Unternehmen, Büros und Wohnen. ACTIVE SITES schafft Raum für neue Erkenntnisse der Spitzenforschung und eröffnet gleichzeitig vielfältige Anknüpfungspunkte für Unternehmen. Das Richtfest ist für das erste Halbjahr 2027 geplant, die Inbetriebnahme soll ab Sommer 2028 erfolgen.
In direkter Nachbarschaft fügt sich auch der FutureWaterCampus ein, der kürzlich eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der EU in Höhe von 11,5 Millionen Euro erhalten hat (>> mehr erfahren). Beide Projekte rücken das Nordviertel in den Fokus von Investoren und setzen starke Impulse für die Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Essen.
Foto: Universität Duisburg-Essen
